Die Dichterbucht

Die Bucht von La Spezia, ist auch als Dichterbucht bekannt,
denn sie wurde häufig von Dichter und Schriftsteller wie Shelley,
Byron, Petrarca und Montale besucht.
Sie ist eine breite und tiefe Bucht der östlichen Küste im ligurischen Meer.
Die Bucht wurde nach der Stadt La Spezia, benannt,
die sich zentral in der Bucht selbst befindet.
Dort gibt es auch einen wichtigen Handels- und Militärhafen.
An beiden Ausläufern der Bucht liegen die Ortschaften Porto Venere und Lerici,
beide vom großen touristischen Interesse.
Die Bucht wurde nach der Stadt.
Lerici, östlich von La Spezia, ist eine sehr alte Ortschaft
und war ein wichtiger Hafen, an der Wanderer und Pilger nach Sarzana durchkamen,
welche weiter über die „Via Francigena“ nach Rom oder nach Norditalien zogen.
Lerici zeigt noch heute seine mittelalterliche Struktur
mit typischen Wohnungen, die entlang der gewölbten engen Gänge (it. carrugi) aufgereiht sind.
Im Zentrum des Dorfes sind das Judenghetto,
das Schloss und die Piazze (dt. Plätze) Poggio und San Giorgio sehenswert.
Zu Füßen des Schlosses befindet sich die ruhige Promenade von Vassallo.
Im Dorf kann man den römischen Turm von San Rocco besichtigen,
welcher im 16. Jahrhundert zu einem Glockenturm umgebaut wurde,
sowie die Kirche von San Francesco d’Assisi und der Betsaal von San Bernardino.
Nicht weit entfernt liegt der Palazzo Doria,
ein mittelalterliches Krankenhaus, welches den Heiligen Pietro und Paolo gewidmet wurde.
In der Nähe von Lerici sind noch zwei weitere Ortschaften hervorzuheben:
San Terenzo, mit dem Schloss und der Villa Marigola,
aus der man einen beeindruckenden Blick auf dem Strand von Venere Azzurra
hat und Tellaro, ein typischer Mittelmeerdorf,
in dem man auch heutzutage noch Boote auf dem Platz am Meer finden kann.

Westlich der Bucht von La Spezia gelangt man in das wundeschöne
Dorf Portovenere Westlich der Bucht von La Spezia gelangt man in das wundeschöne Dorf Portovenere,
welches seinen Name einem Tempel zu Ehren von Venere Ericina
verdankt und der in römischer Zeit auf dem Berg San Pietro errichtet wurde.
Vor Portovenere liegt ein Archipel mit den Inseln Palmaria,
Tino und Tinetto welche zum regionalen Naturpark von Portovenere gehören.
Palmaria ist nur durch eine kleine Meerenge von Portovenere
getrennt und wird “Le Bocche“ (die Münder) genannt.
Dank ihrer wertvollen Mittelmeernaturschätze
ist sie die am meisten besuchte Insel.
Ihre Schönheit und Ihre Bewunderung genießt man am bestens
während eines Rundgangs entlang des Wanderpfades (ca. 2 Stunden).

Tino und Tinetto erhalten noch die Überreste des 11. und des 6. Jahrhunderts.
Tino ist allerdings militärisches Sperrgebiet und lediglich
zum San Venerio Fest, am 13. September zugänglich.
In der Nähe von Portovenere ist Le Grazie, ein kleines Fischerdorf,
das die archäologischen Reste der Villa Romana von Varignano beherbergt.

Nützliche links

Der Weg zu der Dichterbucht
Bootsrundfahrten in der Dichterbucht: www.navigazionegolfodeipoeti.it
Weitere Informationen: www.golfo-dei-poeti.it